Bis ein Ort erinnert

Eine Filminstallation, ergänzt durch eine Ausstellung mit historischem Bildmaterial

19. November bis 11. Dezember

in der Gedenkstätte Schillstraße

​​Die Existenz des KZ-Außenlagers Schillstraße mitten in Braunschweig wurde über Jahrzehnte hinweg vergessen und verdrängt.
Erst in den 1990er-Jahren erhoben sich zivile Proteste, die ein Erinnerungsmal für die ehemaligen KZ-Häftlinge und eine Auseinandersetzung mit dem langen Schweigen forderten.

Der Dokumentarfilm (45 Min.) erzählt von den Konflikten und gesellschaftlichen Prozessen, die nötig waren, bis vor 25 Jahren die Gedenkstätte
für das KZ-Außenlager Schillstraße entstehen konnte.

Wir danken den beteiligten Zeitzeug*innen dafür, dass sie an dem Film mitgewirkt haben: David Janzen, Antje Kämpfe, Dr. Anja Hesse, Georg Halupczok, Paul Pockrandt und Dr. Gerhard Wysocki

Die Installation kann während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte besichtigt werden:

Di, Mi, Sa 14 – 17 Uhr, Do 16 – 19 Uhr

Der Eintritt ist frei

Anmeldung zur Eröffnung am 18. November um 18:30 Uhr bitten an: gedenkstaette@schillstrasse.de

Drehbuch, Regie & Schnitt: Sarah K. Becker
Kamera & Ton: Andreas Baumgartner, Sören Berg
Sound: Christian Radatus, Patrick Loster
Dramaturgische Beratung: Dennis Todorović

Mit Dank für Bildmaterial und Technik an: ZDF Archiv, Braunschweiger Zeitung, Nexus – VFuK e.V., Naturfreundejugend Braunschweig e.V.

 

Projekt- und Stoffentwicklung im Rahmen des Memory Media Lab 2024–2025.

Ein Angebot der Filmuni Summer School an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF.

             

 

Gefördert durch: Stiftung Niedersachsen, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, BürgerStiftung Braunschweig, Braunschweigische Sparkassenstiftung und Gahnz Stiftung